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| WILLKOMMEN IN DER REALITÄT AKTIONSGEMEINSCHAFT | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
13. – 16. JUNI 2005 | Linzer Hauptplatz Ein Projekt des Kulturvereins KAPU Von 13. – 16. Juni erarbeiten Mitglieder der KAPU und zahlreiche weitere AktivistInnen der „Freien Szene“ Kultur im öffentlichen Raum und thematisieren dabei verschiedene Bereiche der freien Kulturarbeit: prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Randgruppen im öffentlichen Raum, Mainstream vs. Underground, Strukturmangel, projektorientierte Förderpolitik, ehrenamtliche Kulturarbeit, Sponsoring, Eventkultur, Spassguerilla, Nachhaltigkeit, ... Flankiert wird dieses Schauspiel von Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen, Symposien), wobei es primär nicht darum geht, diese in konventioneller Art und Weise zu präsentieren, sondern gemeinsam mit deren Ent-stehungsprozess inhaltlich und praktisch in das 72-stündige Spiel der Kulturfabrik einzubetten. Das kollektivistische Wesen der WIR-AG besteht auch darin, die sozialen,
politischen und wirtschaftlichen Aspekte des offiziellen „Unworts
2002“, der ICH-AG, zu thematisieren, zu kritisieren und auf künstlerische
Art zu persiflieren. |
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| PRODUKTIONEN AUS DER KULTURFABRIK | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| SYMPOSIEN | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
PREKÄRE BESCHÄFTIGUNGS- Diskussionen um prekäre, atypische Beschäftigung sind en vogue.
Vermehrt wird der Ausdruck genereller Unzufriedenheit mit einer arbeitsmarkt-politischen
bzw. einer sozialen Situation artikuliert. Gerade der Kulturbereich nimmt
in dieser Diskussion eine VorreiterInnenposition ein. Hochflexibel, multiskilled,
hoher Identifikationsgrad mit der Arbeit, belastbar usw. Der freie Kulturbereich
erfüllt all diese Anforderungen, ohne jedoch eine grundlegende soziale
Absicherung zu genießen. Prekär bis obenhin sozusagen. MODERATION: GÄSTE:
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- BARBARA HUBER ist Philosophin
und Aktivistin der Freien STRATEGIEN ZUR GESCHLECHTER- Geschlechtlichkeit ist eine alltägliche, prozesshafte und omnipräsente soziale Konstruktion, gemeinschaftlich getragen von inter agierenden Individuen. Welche Chancen bietet die Popkultur bei der Dekonstruktion normativer Zweigeschlechtlichkeit und patriarchaler Alltagskultur? Und haben antisexistische Strategien der Kunst Einfluss auf den Mainstream, auf die soziale Realität ausserhalb kultureller Nischen? Moderation: Rosa Reitsamer ist Soziologin, Kuratorin und DJ. Sie lebt und arbeitet hauptsächlich in Wien und widmet ihre theoretische Arbeit (zB. für Testcard) u.a. feministischer Musikkultur. GÄSTE:
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INDIVIDUALISIERUNG UND VEREINSAMUNG IM ZEITGEIST Individualismus und Individualisierung sind seltsame Begriffe. JedeR tut es, aber jedeR versteht etwas anderes darunter. Was ist Einsamkeit? Ist Einsamkeit wirklich eine Folge unseres Zeitgeistes? Oder gar selbst-verschuldetes soziales Versagen? Und kann die progressive Kunst- und Kulturarbeit mit ihren hierarchiearmen Kollektiven tatsächlich einen Gegenentwurf darstellen? MODERATION: GÄSTE: |
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| LESUNGEN | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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...aus Micheldorf. Es beginnt überall und endet nirgends. Abwegige
Episoden verknüpft zu einem Roman. Unterlegt mit Musik, die immer
und überall spielt. Die Welt ist klein? Jedenfalls größer
als der Hauptplatz. |
CLAUDIA KAISER …von der Münchner Gruppe „Die MOULINETTES“,
erzählt
die Geschichte einer Freundinnenband, gespickt mit Vorfällen jeglicher
Art, die man erlebt wenn man unterwegs ist. Skurriles, Humorvolles und
die nackten Fakten: „Rocken und Hosen“. Jede Band hat ein Ziel
und jede Stadt einen Hauptplatz, bzw. eine Bühne um aufzutreten. |
EUGENIE KAIN …aus Linz. Sieben Erzählungen umfasst das neue Buch von Eugenie
Kain, die im Jahr 2003 den oberösterreichischen „Buch.Preis“ gewinnen
konnte. Sieben Erzählungen von Figuren, die es zum Wasser zieht, denen
das Wasser aber auch bis zum Hals steht: Verlierer, Arbeitslose, Verlassene, Überforderte,
Ausgeschundene. |
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| KONZERTE | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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(Trikont/D) SYLVESTER BOY (aka Schorsch Kamerun of mighty Goldene Zitronen) Sylvester Boy is the future sound of the past! He is the
sexy bomber for the U.S.A.! A psycho fighter night and day! Embryo don’t
cry – monkey humans die! He is the monster, ruling this world!
He don’t drink banana juice!
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(Mego/A) (Lado / D) |
Mit Unterstützung von:
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Impressum: Idee, Konzept, Mitarbeit: Anatol Bogendorfer, Katharina Loidl, Tanja Lattner, Flip Kroll, Joe Laimer, Klemens Pilsl, Betty Wimmer, Ewald Elmecker, Klaus Schmid, Philip Huemer, Huckey Renner, Stefan Blumenschein, Rainer Kohlberger, Klaus Laimer, Nicole Bogendorfer, Christian Eder, Martin Music, Andreas Heißl, Teh Sidney, Peter Wagenhuber, u.vm. |
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